Feurige Welt II, § 277

Nicht nur Santonin, sondern auch einige andere pflanzliche Substanzen helfen, die Symptome der Aura zu sehen. Jedoch solche mechanischen Einwirkungen sind unerwünscht. Jedes Gift, das lange angewendet wird, kann sich nur auf die Nervenzentren auswirken. Als wir auf das feurige Herz zu sprechen kamen, stellte sich diese Erkenntnis der Strahlungen ganz natürlich ein. Außerdem ist es sehr angebracht, die Eigenschaft der Aura zu fühlen. Da viele Tönungen stark vermengt erscheinen, führt gerade ihr Aussehen nicht zum Erkennen ihres Wesens. So kann manchmal eine blaue Aura einer unerwünschten gelben Strahlung ausgesetzt sein, was ein grünliches Licht ergibt; doch solch eine Zusammensetzung kann von einer reinen grünen Synthese unterschieden werden. Ähnlich kann durch eine Beimischung von Karmesin Violett entstehen. Auf diese Weise bedeutet das Aussehen allein wenig. Man muss das Wesen dessen, was vor sich geht, über das Herz wahrnehmen. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass sich die Strahlung infolge von Krankheit trübt; aber das feurige Bewusstsein wird begreifen, dass die Natur der Strahlung nicht schlecht ist und sich nur wegen der Krankheit vorübergehend änderte. Genauso kann es vorkommen, dass die Strahlung einem äußeren Einfluss ausgesetzt ist, wie es bei Besessenheit geschieht. Auch in diesem Fall wird nur das feurige Bewusstsein die wahre Ursache erkennen. Wenn Ich daher von der künftigen Aurafotografie spreche, darf man nicht vergessen, dass es auch dazu eines feurigen Gefühlswissens bedarf.

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