Feurige Welt II, § 269

Der eigenartige Ausdruck, den ihr auf Porträts beobachtet habt, gehört in den Bereich der Hieroinspiration. Bereits im fernen Altertum wurde dieses geistige Durchdringen erkannt. Im alten Ägypten wurden Porträts als ferne Verbindungsmittel verwendet. Ebenso dienen Heiligenbilder der geistigen Verbindung. Aber diese natürliche Bekundung sollte einfach als ein weiteres Körnchen Wissen verstanden werden und nicht als Magie oder Zauberei. Für geistiges Wissen kann niemand eine Grenze ziehen und es einschränken. Niemand besitzt solch eine Vorstellung, um zu erkennen, wo das Energiemaß unterbunden werden könnte. Daher sollte man alle verstandenen Einzelheiten von Bekundungen gewissenhaft vormerken. Man muss sich über jede solche Erkenntnis freuen, denn die feurigen Leuchttürme führen zur Feurigen Welt. Folglich sollte man auf solchen Pfaden äußerst wachsam sein. Man muss die Wirklichkeit nehmen, wie sie ist. Weder Misstrauen noch Trägheit, sondern das gütige Auge und das offene Herz führen zum Verstehen der neuen Erscheinungen der Feurigen Welt. Beachtet, wie sehr sich der Ausdruck des Bildes veränderte, und mit der Zeit könnt ihr diesen mit den Ereignissen vergleichen. Es ist allerdings notwendig, Beobachtungen an Menschen anzustellen, die für euch besondere Bedeutung haben und die ihr kennt. Die Erscheinung solcher Ausdrucksveränderungen wurde bei den Ägyptern der Spiegel der Seele genannt.

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