Viele begreifen nicht, dass ein Yogi besonders auf seine Gesundheit achten muss. Aus Unwissenheit bilden sich viele ein, dass ein Yogi gesundheitlich gefeit ist und ihm physisch nichts widerfahren kann. Nach Meinung vieler verspürt er weder Kälte noch Hitze. Indes wird ein Brückenpfeiler von den Wellen weit stärker umspülte als Morast. Der Sand des Morastes ist der Wasserbewegung nicht so stark ausgesetzt wie der sich den Strömen widersetzende Pfeiler. Deshalb ist es unvernünftig zu glauben, ein Yogi bliebe durch die durch Unwissenheit ausgelöste starke Belastung verschont. Gewiss, er wird seine eigene Anspannung nicht kundtun, doch sie ist genauso stark wie das Feuer seines Herzens. Das einfache Gesetz der Wechselwirkung ist auch hier mit voller Kraft wirksam. Sollte jemand fragen, ob gegen den Druck kein Widerstand geleistet wird, so ist diese Annahme richtig. Wenn wir wissen, wofür wir unsere Kraft brauchen, müssen wir sie umso mehr zu erhalten trachten.