Feurige Welt II, § 256

Gebete enthalten oft die demütigen Bitten ‘Schau auf mich hernieder’, oder ‘Wende gnädig Deinen Blick mir zu.’ Solche Worte sprechen in bezug auf die Bedeutung des Blickes ein großes Wissen aus. Ein Blick kann nämlich sogar die Zusammensetzung der Aura verändern. Nicht nur der Gedanke, sondern auch der ganze Chemismus des Blickes hat eine feurige Auswirkung. Jene, die das wissen, bitten die Höheren Kräfte, auf sie herabzublicken, weil dieser magnetische Chemismus von allumfassendem Wohlwollen erfüllt ist. Lasst uns nicht vergessen, dass jeder Blick des Menschen die entsprechend gleiche Bedeutung hat; je mehr der Blick vom Gedanken gesättigt ist, umso kraftvoller ist er. Diese Sättigung ist keine direkte Suggestion, besser ist es, sie als Sättigung des Raumes zu bezeichnen, denn solcher Chemismus ist wesentlich weitreichender, als man annehmen kann. Die Bedeutung des Blickes kann bewiesen werden, sobald Strahlungen fotografiert werden. Dann wird man die Einwirkung sinnloser Blicke und die von Gedankensendungen beobachten können. Es ist eine Freude zu sehen, wie tröstende Blicke die Aura heilen können. Und diese andauernde Einwirkung kann zu einer ungeheuren Verbesserung des ganzen Daseins führen. Lasst uns nicht vergessen, dass die Anwesenheit einer bestimmten Person zur beträchtlichen Verbesserung der Aura einer ganzen Versammlung führen kann. Solche Menschen können Leuchttürme der Rettung genannt werden. Sogar wenn sie keine Energie aussenden, durchdringt ihr Od dennoch die ganze Umgebung. Solch natürliche Vermittler guter Gesundheit müssen äußerst geschätzt werden.

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