Feurige Welt II, § 251

Ablehnung von Magie bedeutet nicht, feinstoffliche Erscheinungen zu vermeiden. Im Gegenteil, die Verbindung mit der Höheren Welt kann sich nur verstärken indem man jeden Zwang ablehnt. Besonders unwissendes Erzwingen kann die harmonische Verbindung zer-stören. Die Natur widersetzt sich im Großen und im Kleinen gegen Zwang jeder Art. Es ist keine Magie, den wunderbaren Anschluss an die Feinstoffliche Welt zu erforschen und kennenzulernen. Ein Gebet im Herzen ist keine Magie. Das Streben des Geistes zum Licht ist keine Magie. Man muss sich vor jedweder Unwissenheit bewahren, denn Unwissenheit ist die Vorstufe zur Lüge, und Lüge ist die Vorstufe zur Finsternis. Versteht es, in eurem Her-zen den wahren Zugang zum allesvereinigenden Lichte zu finden. Die Welt ist mit Entsetzlichem überfüllt. Beschreitet keinen entsetzlichen Pfad! Festigt euch anhand guter Beispiele vergangener Zeiten. Die Heiligen waren selbst über das Herz mit der Feurigen Welt verbunden, über dasselbe Herz, das jedem gegeben ist. Wer es versteht, auf das Herz zu hören, der wird bereits zur Wahrheit geführt.

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