Oftmals haben Philosophen bestätigt, dass Menschenansammlungen nur zulässig sind, wenn sie einem hohen moralischen Zweck dienen. Offensichtlich ist dieser Ausspruch unserer Zeit fremd. Eine Menschenansammlung endet jetzt für gewöhnlich in Entstellung der einfachsten Regeln. Betrachten wir die feinstoffliche und feurige Umgebung solcher Volksaufläufe. Betrachten wir sie, und wir werden entsetzt sein, dass unharmonischer Rhythmus bloß den niederen Wesenheiten Zutritt verschafft und die feurigen Sendungen in versengendes Feuer verwandelt. Wenn es für einen wohltätigen Besucher schwierig ist, sich durch die tierische Masse seinen Weg zu bahnen, dann werden feinstoffliche Wesenheiten wie trockene Blätter in einem Wirbelwind hinweggefegt. Man muss die Zeit abwarten, bis in Vorträgen über Psychologie Ratschläge über die Reaktion von Massen erteilt werden. Die Menschen sind zwar bereit, Organisationen beizutreten, doch sie widersetzen sich der Erziehung des eigenen Willens.