Feurige Welt II, § 188

Die Natur der Dinge muss an den grundlegenden Gegenständen gelehrt werden. Sie muss in der ganzen Wirklichkeit schön beschrieben werden; die Kontinuität der Welten muss mit allen wissenschaftlichen Vergleichen veranschaulicht werden. Religion wird solcher Auslegung der Grundlagen nicht nur nicht widersprechen, sondern ihr im Gegenteil durch ihre ältesten Vorstellungen dienlich sein. Das Studium der Natur der Dinge dient als die Schwelle zum Verstehen der LEBENDIGEN ETHIK. Man muss erkennen, warum Ehre, Würde und alle anderen hohen menschlichen Eigenschaften unerlässlich sind. Kinder sollten schon von klein auf über die Feinstoffliche und die Feurige Welt unterrichtet werden; sie müssen das Prinzip der Hierarchie und des Guten verstehen lernen. Je früher sie an Hierarchie und die anderen Wahrheiten erinnert werden, umso leichter werden sie früheres Wissen heben. Der Gottesbegriff muss in seiner ganzen Größe auf der Grundlage der Hierarchie erklärt werden. Nur auf diese Weise kann sich der Höchste Begriff vom Abstrakten lösen und mit dem ganzen Dasein verschmelzen. Führende und Regierungen müssen es verstehen, das Wissen über das Höhere zu vermitteln. Es ist notwendig, dass die Schulen das Dasein in seiner ganzen Größe anziehend darstellen.

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