Feurige Welt II, § 184

In allem gibt es eine kreisende Bewegung. Nicht nur in der direkten physischen Welt gibt es Wirbelringe, sondern auch in allen Gedankenformen. Man kann beobachten, wie jeder Aufgabenkreis dem Gipfel zustrebt. Wir haben zwecks Krafterneuerung bereits zum Arbeitswechsel geraten. Solche Manvantaras können sogar bei den kleinsten Aufgaben beobachtet werden, sie haben die gleiche Bedeutung wie die Manvantaras der Welt. Auf diese Weise kann man neben täglichen Arbeitskreisen auch in ganzen Tätigkeitsperioden das Inerscheinungtreten des Kreises wahrnehmen. Genaugenommen wird einem das feurige Herz eingeben, wann solch ein Kreis vollzogen und eine neue Erscheinung in Angriff zu nehmen ist. Man sollte eine Vollziehung nicht überlasten. Jedoch noch schlimmer ist es, einen Kreis künstlich, durch Zwang aufs Leben, zu vollziehen. Auf diese Weise kann man in der Geschichte verfolgen, wie sich Tätigkeitskreise bilden. In solchen Wirbelringen kommt das feurige Prinzip zum Ausdruck. Man muss für solch einen Aufbau in der Feurigen Welt vorbereitet sein und sollte nicht glauben, die Feurige Welt sei schon ein vollendeter Zustand. Weltensysteme, die wir nur zum geringsten Teil wahrnehmen, stellen eine unerschöpfliche Verschiedenartigkeit von Zuständen dar. Von hier aus können wir diese Zustände nicht erforschen, aber es ist nützlich, über sie zu träumen. Jeder Traum ist schon eine Erkenntnis.

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