Man möge nicht glauben, das Unsichtbare könne geleugnet werden. Es heißt, dass es keine Handlung gibt, die nicht Folgen hätte, doch dies trifft besonders auf Verneinungen zu. Man mag sich oft fragen, warum die Evolution der Welt so langsam vor sich geht? Verneinung erweist sich als eine der Hauptursachen, denn sie ist tödlich. Sie unterbindet genauso wie der Zweifel alle vorgesehenen Möglichkeiten; die Menschen, die der Verneinung frönen, müssen schließlich deren Folgen ausleben. Wahrlich, Verneinung gleicht einem Mühlstein um den Hals. Darüber ist in der LEHRE genug gesagt worden. Doch besonders jetzt ist die Erde mit Verneinungen verseucht. Möge die Masse der Menschen auch der Meinung sein, Verneinung wäre nur vernünftige Kritik, doch Verneinung ist kein Urteil, sie gleicht einer Ascheanhäufung in einem Kaminfeuer! Sie unterdrückt, aber sie erhebt nicht. Nur Bewusstseinserweiterung kann einen Verneiner beschämen, doch gewöhnlich endet ein derart erstarrter Zustand mit schwerer Erkrankung. In vielen Fällen sollte sich der Arzt mit seinem Patienten vor der Behandlung aufmerksam unterhalten, um dessen Denkart zu ergründen. Jede durch Verneinung entstehende Krankheit bedarf der Suggestion, um den zerstörenden Vorgang zum Stillstand zu bringen. Manche mögen die Tatsache seltsam finden, dass Behandlung von Krebs und Tuberkulose mit Suggestion beginnen müsste. Ärzte, die keine Suggestionskraft besitzen, werden in jeder Weise protestieren und höchst empört sein, wenn sie hören, dass Krankheiten der Leber, des Magens, der Nieren, des Zahnfleisches sowie Rheumatismus sehr stark vom Bewusstseinszustand abhängen und in erster Linie eine Suggestionsbehandlung erfordern. Das bedeutet, dass Suggestion und Autosuggestion ernsthaft zu erwägen sind. Beide Prozesse sind von feuriger Bedeutung. So steht Verneinung im Widerspruch zur Feurigen Welt.