Wären die Menschen fähig, sich über die Beschaffenheit eines Tages Rechenschaft zu geben, sie könnten vielen Schwierigkeiten entgehen. Gewiss, Astrologie ist eine sehr exakte Wissenschaft, und sie erfordert äußerst genaue Korrelation. Es ist offensichtlich, dass astrologische Angaben auf Ort und Zeit begrenzt sind. Das ist völlig begreiflich, wenn wir uns den Plan der sich kreuzenden Ströme vorstellen. Doch über allen möglichen Ungenauigkeiten unserer astrologischen Auslegungen steht der große Anzeiger – das Herz. Diese zwei Quellen müssen vereint werden. Mögen die genauesten Berechnungen der Astrologie mit dem Herzen verbunden werden. Das Herz wird in seiner lautlosen Sprache genau sagen, wo die auszulebende Bedrängnis oder die zu nutzende Freude liegt. Doch möge sich weder die Weisheit des Herzens in Aberglauben verwandeln noch die Tabelle des Astrologen zum trockenen Gerippe werden. Viele kleine Umstände schwingen im Raum, und nur das feurige Herz kann das unsichtbare Netzwerk der Ursachen begreifen. Die Strahlen der Gestirne durchstreifen Völker, Rassen, Individuen. Man kann die Unabänderlichkeit des Chemismus der Konstellationen erkennen, doch solch unterschiedlicher Zusammenfluss muss sehr sorgfältig untersucht werden. Das Herz kann helfen, aber sogar beim Gefühlswissen wird es von der Hierarchie gelenkt. Mit Recht wenden sich die Menschen der Wissenschaft der Astrologie zu, doch ohne das feurige Herz können sie in ein undurchdringliches Dickicht geraten. So lasst uns an das Herz denken, anders gesagt, an die Hierarchie.