Bei jeder Krankheit kann man den Gedanken als Heilmittel oder Erleichterung anwenden, aber ein solcher Gedanke sollte die Krankheit mit ganzer Kraft, ohne Zögern und Verzug, aus dem Organismus vertreiben. Wenn solch eine Kraft jedoch fehlt, ist es im allgemeinen besser, nicht an die Krankheit zu denken, sondern es dem niederen Manas zu überlassen, den inneren Kampf auszutragen. Äußerst schädlich ist es, in Gedanken zu schwanken und sich einen Sieg der Krankheit vorzustellen. In solchen Fällen ist es gut, die Aufmerksamkeit des Patienten von seinem Zustand abzulenken. Wenn Menschen vom schlechten Ausgang ihrer Krankheit sprechen, ziehen sie ihn herbei. Die ungefährlichste Krankheit kann gefährliche Ausmaße annehmen, wenn sie vom Gedanken genährt wird. In den Krankenhäusern sollten Beobachtungen angestellt werden, inwieweit der Gedanke den Krankheitsprozess beeinflusst. Sogar das Heilen von Wunden hängt von der psychischen Energie ab. So kommen wir wieder zu dem durch den Gedanken geschaffenen Feuer. Alle Heilungen durch Strahlen, Wärmebehandlungen sowie die Anwendung von Licht bekunden an sich die gleichen feurigen Einwirkungen, sind aber im Vergleich mit der Gedankenkraft schwach. Daher ist der für das Leben wichtigste Rat, den feurigen Gedanken zu entwickeln.