Feurige Welt I, § 71

Jeder Hammerschlag lässt Feuer in Erscheinung treten, aber auch jeder Schwertschlag liefert ein feuriges Schauspiel. Lasst uns die Arbeit des Hammers billigen und vor dem Erheben des Schwertes warnen. Lasst uns jede Berührung des Feuers erkennen. Nehmen wir jeden Beweis des gewaltigen Elements mit äußerster Verantwortung an. Das in Erscheinung getretene Feuer kehrt nicht wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurück; es wird in einem besonderen Zustand unter den feurigen Erscheinungen bleiben. Es wird entweder Leben schaffen, oder zerstören, entsprechend der Absicht dessen, der es aussendet. Deshalb unterstreiche Ich die Bedeutung des Feuers, dieses untrennbaren Weggenossen. Man sollte den Menschen die Bedeutung der Elemente mit verschiedensten Mitteln einprägen. Sie haben vergessen, dass ihr Leben mit den verantwortlichsten Taten erfüllt ist. Worte und Gedanken lösen feurige Wirkungen aus; jedoch die Zunge fährt fort zu schwatzen und der Gedanke den Raum zu verletzen. Denkt über diese feurige Erschaffung nach! Brüstet euch nicht mit totem Wissen, solange ihr fortfahrt, Verleumdungen gegen das Höchste auszuspeien. Denkt daran, dass euch diese Verleumdungen immer begleiten werden! Die Welt erbebt von den Flammen der Bosheit. Ihre Urheber hoffen auf Untergang der anderen, aber sie selbst werden vom Aussatz zugrunde gehen.

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