Geben ist das Grundprinzip der feurigen Göttlichkeit des Geistes. Die Ähnlichkeit der Feuer in allen Entwicklungsstadien ist erstaunlich. Von den gröbsten Lebensformen bis zu den höchsten offenbart sich das Geben. Man darf nicht kritisieren, dass ein Wilder den Wert geistiger Gaben noch nicht kennt und seiner Gottheit alltägliche Gegenstände darbietet. Über solche Umwege gelangt die Menschheit zum höchsten Geben. Für höhere Wesen ist Geben eine freudige Pflicht. Wir sollten diesen Grad der Feurigkeit anstreben, denn dann erreichen wir das Gleichgewicht mit dem Feurigen Prinzip, und Geben wird zum Empfang. Denn bereits ein von Ichsucht befreites Wesen empfängt die höchsten Gaben. Und in solch beschleunigtem Wandel findet ein Energiezufluss statt. Diese ständige Erneuerung erweitert das Bewusstsein und bewahrt beim Übergang in die Feinstoffliche Welt vor der Unterbrechung desselben. So kann man sowohl an den niedersten als auch an den höchsten Substanzwandel erinnern. Die unaufhörliche Wechselwirkung tilgt die Grenze zwischen dem Niedersten und dem Höchsten, mit anderen Worten, sie hebt das allgemeine Niveau. Solch eine Arbeit kommt seinen Nächsten zugute, denn sie werden in die Bahn eines strebenden Bewusstseins gezogen. Zeigt Verständnis für die Wechselwirkung der Substanzen.