Überall wird darauf hingewiesen, dass Leiden sich als bestes Reinigungsmittel und als Verkürzung des Pfades erweisen. Im gegenwärtigen Zustand der Welt ist dies zweifellos notwendig. Hat die Schöpfung diesen leidvollen Zustand vorgesehen? Nein, natürlich nicht, der Große Schöpfungsakt sieht Leid nicht a priori vor. Die Menschen haben sich selbst durch ihre entsetzlichen Bestrebungen in diesen Leidenskreislauf hineinmanövriert. Seit Jahrtausenden sind die Menschen nicht mehr als nur Zweibeiner geblieben. Sie erschaffen eine erdrückende Atmosphäre der Bosheit. Wahrhaftig, jeder Arzt kann bestätigen, dass es ohne Bosheit auch kein Leid geben würde. Die Erkenntnis, sich von Leid befreien zu wollen, nennen Wir den ersten Schritt zur Besserung. Das Gute, das aus feuriger Bestrebung entsteht, macht tatsächlich unempfindlich für Leid. So trägt einen diese feurige Umwandlung sogar über irdische Leiden hinweg. Man soll dem Leid auch nicht entfliehen, denn keine irdische Heldentat erfolgt ohne Leid. Jeder, der zur Heldentat bereit ist, möge dies flammenden Herzens tun. Denn dies wird seinen Pfad erleuchten und zugleich ein übermenschlicher Schutz sein. Wenn jemand fragt: ‘Woran erkennt der Herrscher jene, die zu Ihm streben?’ so antwortet: ‘Am flammenden Herzen.’ Wenn ihr über diese Kraft der feurigen Begeisterung, die Uns umgibt und Unsere Kleider auflädt, schon hier erstaunt seid, wie strahlend sind dann erst die Herzensfeuer der hierarchischen Kette!