Feurige Welt I, § 612

Wenn die Hohen Wesenheiten bezeugen, dass Sie den Hohen Ursprung der Ursprünge nicht schauten, so sollte man das nicht als eine Art Verneinung auslegen. Im Gegenteil, dieses Zeugnis von der heiligen Unermesslichkeit der Höheren Welt beweist nur, wie unfassbar der Begriff Höheren Lichts ist. Recht hat, wer den Pfad zum Licht kennt, und nur der Unwissende wird sich in seinem Eigendünkel anmaßen, dass das Gehirn das Hohe abschätzen kann. Man muss die Einheit des Pfades zum Aufstieg begreifen lernen. Im Leuchten des Mikrokosmos kann man die Parallele mit der Unbegrenztheit schauen. Man muss lernen, jeden Tautropfen zu schätzen, in dem sich Myriaden von Welten widerspiegeln. Mittels Experiment lassen sich alle Verneinungen widerlegen. Eine Erscheinung der Hierarchie sollte frohlockend angenommen werden. Das gelenkte Bewusstsein kann das Auge des Geistes auf die sich in Unbegrenztheit verlierende Perlenschnur richten. Man kann die Achtung vor den Begriffen Gleichklang und Angemessenheit verstehen. Man kann den Geist zum Licht erheben und über die Massen der Finsternis hinwegfliegen. Fliegt man nicht in Träumen, und sind solche Flüge nicht von klein auf angeboren? Der Geist erinnert sich dieser Eigenschaften anderer Welten. Keine irdischen Hindernisse können das menschliche Herz der Vorstellung des Fluges berauben, und dasselbe Herz wird Achtung vor dem Ursprung der Ursprünge lehren.

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