Feurige Welt I, § 600

Die Feurige Welt erscheint dem irdischen Bewusstsein als etwas, was allen Lebenserfahrungen widerspricht. Stellt euch vor, ein Mensch würde immer bei Sonnenaufgang noch schlafen und so nur die untergehende Sonne und Abendschatten kennen. Würde er plötzlich bei Morgendämmerung durch ein Erdbeben geweckt und liefe aus dem Haus, wie erstaunt wäre er über die nie zuvor gesehene aufgehende Sonne. Wie sollte ein Mensch, der nicht einmal eine einfache Naturerscheinung bewusst erfassen kann, sich feinste feurige Erscheinungen vorstellen? Von den feinsten ätherischen Energien haben sich die Menschen nur mit den allergröbsten vertraut gemacht, doch die wunderschönen feurigen Zeichen werden in den Bereich des Aberglaubens geschoben. Es ist schrecklich beobachten zu müssen, wie ausgerechnet Unwissende Aberglauben attestieren. Man kann sich kaum vorstellen, wie abstoßend solch ein Unterdrücken von Wissen durch finstere Schliche ist! Sowohl die Chemie, als auch die Grundlagen der Physik liefern eine Vorstellung für die höhere Lichtübertragung. Aber diese Beispiele erheben das Denken nicht. Die Menschen wollen im Bösen verharren, mit anderen Worten, in Unwissenheit. Man muss sich ernsthaft dessen bewusst sein, dass jedes Hinweisen auf das Licht der Alleinheit ein Anlass für feindliche Angriffe sein wird.

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