Und so besteht das größte Missverständnis in der Tatsache, dass sich die Menschen für den Tod vorbereiten, anstatt sich zum Leben zu erziehen. Sie haben oft genug gehört, dass der ganze Begriff Tod überholt ist. Sie haben oft genug von der Notwendigkeit der Veränderung der sieben Hüllen gehört. Es ist hinreichend betont worden, dass diese Veränderungen sich in engem Zusammenwirken mit dem Feuer vollziehen. Das heißt, dass man die feurigen Umwandlungen fördern sollte, weil sie unvermeidlich sind. Warum Zeitalter und Jahrtausende dafür aufwenden, was weit schneller vollführt werden kann! Wir sollten unser Bewusstsein für die feurige Aufnahmefähigkeit unserer konzentrierten Körper vorbereiten. Wenn etwas der feurigen Einwirkung unterliegt, so möge dieses Gute in möglichst kürzester Zeit vollbracht werden. An solch eine Umwandlung zu denken, hilft unserem Organismus sehr, diesen Vorgang ins Bewusstsein aufzunehmen. Ihr wisst bereits, dass die Aufnahme ins Bewusstsein gleichzeitig eine körperliche Aneignung darstellt. Für unsere allgemeinen Vorstellungen ist es höchste Zeit, sich an die Dimension der Feurigen Welt zu gewöhnen. Wir staunen über den Unterschied zwischen Idiot und Genie, aber unsere Vorstellung versagt, diese Abweichung ins Unbegrenzte zu erweitern. Gleichermaßen unausgebildet ist unsere Vorstellung, sich die bloß durch unseren Körper getrübte Nähe der Feurigen Welt zu vergegenwärtigen. Selten sehen die Menschen die höchsten Sphären der Feinstofflichen Welt, doch jene, die würdig sind, die Herrlichkeit der Berge und Seen der Feinstofflichen Welt sowie das Leuchten ihrer Blumen zu schauen, können sich die Reinheit des Feurigen Reiches vergegenwärtigen! Man kann sich auch die Allgegenwart der Feurigen Welt vorstellen, wenn man sogar im dichtphysischen Dasein den feinstofflichen Körper gleichzeitig an verschiedene Stellen aussenden kann. Gewöhnen wir uns daher an die Feurige Welt, als die einzige Bestimmung der Menschen.