Sogar im irdischen Leben verwandeln die Menschen ihr Aussehen durch ihre Leidenschaften. Wie sehr steigert sich diese Eigenschaft gerechterweise in der Feinstofflichen Welt! Ihr habt es bereits erlebt, wie die Bewohner der Feinstofflichen Welt sich verwandeln – manche beginnen zu leuchten, manche verfinstern sich und werden sogar auf das Schrecklichste entstellt. Mit ganz wenigen Ausnahmen bemüht sich niemand auf Erden, in dieser Verwandlung des Selbst das gerechte Gesetz zu sehen. Die Menschen erkennen nicht, dass sie zumindest ihres eigenen Aussehens wegen rechtzeitig die notwendigen Vorkehrungen treffen müssen. Jeder durch heuchlerisches Lächeln versüßte Gedanke blüht in der Feinstofflichen Welt seinem verdienten Lohn gemäß. Und wurde AGNI nicht in die Tat umgesetzt, ist die hässliche Grimasse der wahren Persönlichkeit fast untilgbar. Darüber hinaus bringen wenige dieser durch Bosheit Missgestalteten genug Sinn dafür auf, sich rechtzeitig dem Licht zuzuwenden. Nach dem Gesetz des Fortschritts rollen sie so lange dem finsteren Abgrund zu, bis eine oft in dem Finstersten aufkommende Gegenaktion plötzliche Wendung bringt. Nicht aus Furcht vor Strafe, sondern in Vorwegnahme des eigenen Schicksals sollten sich die Menschen der Läuterung zuwenden. Das Maß, das sich jeder für sich setzt, ist nicht Härte, sondern Gerechtigkeit. Der Gedanke der Läuterung muss zum Erkennen des Feuers führen. Die Feuertaufe ist das weiseste Gebot, doch wie kann sie sich auf einen niedersenken, dessen Herz unsanft ist und in Grausamkeit verharrt? Die Maske der Grausamkeit ist schrecklich, sie lässt sich ebensowenig wegwischen wie die Bronzekrankheit vom Gesicht gewaschen werden kann. Grausamkeit ist eine bösartige Krankheit! Sogar ein Tier greift ein grausames Wesen an. Auf diese Weise rufe Ich die Gesichter derer in Erinnerung, die sich nicht reinwaschen lassen, weil sie das Herz, die Feurige Welt und die Hierarchie vergessen haben.