Jedes Missverhältnis und jede Unausgeglichenheit sind Zeichen von Chaos! Wenn diese Zeichen in den niedrigen Naturformen zutage treten, kann man hoffen, dass sie bei dem Übergang in einen höheren Zustand umgewandelt werden können. Aber was soll man mit den höchsten der irdischen Schöpfungen – den Menschen – tun, wenn sie sich von einer höchst chaotischen Unstetigkeit erfüllt zeigen? Denn nach Ablauf von vielen Zeitaltern ist man erstaunt zu sehen, dass diese Unausgeglichenheit in verschiedenen Errungenschaften noch zugenommen hat. Niemand und nichts drängt den Menschen, über den Wert des Gleichgewichts nachzudenken. Die Lehren aller Völker sprechen vom Goldenen Pfad, jedoch die Menschen denken wirklich am wenigsten daran. Durch ihre Unausgeglichenheit, ihren chaotischen Zustand, hat die Menschheit den bevorstehenden Aufruhr des Feuers herbeigeführt. Jedoch sogar direkt auf der Schwelle der Gefahr weisen die Menschen jeden nützlichen Rat für Selbsterhaltung zurück. Sie wollen wie bisher vom Alten zum Neuesten hüpfen, sogar wenn es trügerisch wäre. Wie kann man ihnen erklären, dass Agni Yoga weder alt noch neu ist? Ein Element, welches ewig und allgegenwärtig ist, unterliegt keinem Zeitbegriff. Das Feuer steht an der Schwelle! Man muss sich besinnen, wie ihm zu begegnen ist, und man muss verstehen, dass beim Nahen des Feuers allein AGNI – die psychische Energie – der Mittler sein kann.