Jedwedes Töten steht in Widerspruch zur feurigen Natur. Jeder, der über die Feurige Welt nachsinnt, sollte nicht nur nicht töten, sondern ist sogar verpflichtet, Blutvergießen zu verhindern. Er muss wissen, dass Blutvergießen nicht nur in bestimmten Schichten der Feinstofflichen Welt Verwirrung stiftet, sondern auch eine Schändung der irdischen Natur darstellt. Bei bestimmten Völkern ist es aus denselben Gründen verboten, im Frühjahr den Saft der Bäume abzuzapfen. Wenn die Völker von je her die Missetat des Abzapfens des Baumsaftes erkannt haben, wie kommt es dann, dass man die Bedeutung von vergossenem Blut nicht versteht? Wenn der Übergang in die Feinstoffliche Welt ohne Blutvergießen vor sich geht, werden wir vor Annäherung jener finsteren Kreaturen bewahrt, die von den Ausstrahlungen des Blutes augenblicklich angezogen werden. Neben diesen physischen Gründen ist es an der Zeit, zu erkennen, was es bedeutet, ein Leben vorzeitig zu unterbrechen. Die Vernichtung eines irdischen Feindes durch Mord bedeutet Schaffung eines mächtigen Gegners in der Feinstofflichen Welt. Öfter als einmal haben Wir an die Bedeutung von Karma erinnert, doch wenn dieses Wort für manche kein Appell ist, so mögen sie es Göttliche Gerechtigkeit nennen. Belastet niemals das Verstehen eures Gesprächspartners, indem ihr auf einer Benennung beharrt. Der Gedanke muss über den üblichen Ausdruck hinaus auf den Wesensinhalt gelenkt werden.