Geben ist eine göttliche Eigenschaft. Auf den verschiedenen Gebieten der gesamten Natur ist unerschöpfliches Geben zu finden. Feuer ist jenes unter den Elementen, in welchem das Geben am sichtbarsten ist. Das feurige Prinzip besteht an sich aus ständigem Geben und Evolution. Feuer kann ohne gebendes Opfer nicht bestehen; ebenso besteht auch das feurige Geisteskorn durch Geben. Ein Opfer ist nur dann wahrhaft, wenn es dem Menschen zur zweiten Natur geworden ist. Ein berechnetes oder erzwungenes Opfer ist weder natürlich noch göttlich. Nur wenn die Opferbereitschaft zu einem unabdingbaren Wesensmerkmal geworden ist, kann sie aus dem Bewusstsein nicht mehr entschwinden. Auf diese Weise wird das Feuer durch seine Eigenschaften zu unserem Lehrmeister beim Aufstieg. Jeder, der nach Erkenntnis strebt, möge sich sagen: ‘Ich werde wie AGNI sein.’ Man muss feurige Opferbereitschaft als naheliegende Möglichkeit der Verbindung zur Feurigen Welt liebgewinnen. Ohne selbstaufopferndes Streben ist es nicht leicht, den Klauen des Bösen zu entkommen. Ein mit AGNI vereintes Bewusstsein wird genauso beweglich und schwer fassbar wie Feuer. Man darf ein Opfer nicht wehmütig erbringen, sondern mit freudiger Herrlichkeit. Feuer kann nicht anders bezeichnet werden als freudige Herrlichkeit. Die Feurige Welt kann daher als die Offenbarung der Erhabenheit gedacht werden.