Es ist ein allgemeiner Fehler der Menschen, nach Abgang von der Schule das Lernen aufzugeben. Die Pythagoreer und ähnliche philosophische Schulen der Griechen, Inder und Chinesen liefern hinreichende Beispiele für die Fortsetzung des Studiums. Die Bildung auf die Pflichtschulen zu beschränken zeugt wahrhaftig von Unwissenheit. Die Pflichtschulen sind nur die Schwelle zur wirklichen Erkenntnis. Wenn wir die Menschen in drei Kategorien einteilen: in solche, die überhaupt keine Schulbildung haben, solche, deren Bildung mit der Pflichtschule endet, und solche, die sich weiterbilden, so wird die Anzahl der letzteren erstaunlich gering sein. Dies beweist vor allem Gleichgültigkeit gegenüber künftigem Leben. Durch ihren geistigen Verfall werden die Menschen sogar gegenüber ihrer eigenen Zukunft gleichgültig. Hier müsste ein Bericht erstellt werden, dass es im gegenwärtigen bedeutenden Jahr notwendig erscheint, die Menschen daran zu erinnern, was vor tausend Jahren als wichtig erschien. Neben der Grundausbildung sollte die Weiterbildung der Erwachsenen gefördert werden. Auf der Erde verweilen mehrere Generationen gleichzeitig, und sie alle stehen dem Streben in die Zukunft, der sie nicht entfliehen können, gleichgültig gegenüber. Solche Leichtsinnigkeit ist erstaunlich! Lernen ist zur leeren Hülle geworden. Jedoch für einen einfachen Feiertag lieben es die Menschen, sich gut zu kleiden. Ist es möglich, dass sie nicht daran denken, dass es ihnen obliegt, sich für die feierliche Wohnstätte der Feurigen Welt ein Lichtgewand zu sichern? Man sollte sich weder an Frömmigkeit noch am Aberglauben erfreuen, sondern an der Erleuchtung, und das nicht allein im Lernen an den Schulen für Kinder, sondern auch in Gemeinschaften für Erwachsene.