Es gibt feuriges Atmen, denn der feurige Körper lebt. Das Aufleuchten dieses feurigen Atems kann im irdischen Körper selten wahrgenommen werden, aber der geläuterte Körper kann solche Seufzer manchmal verspüren. Sie können am Scheitel, im Herzen, oder in anderen Zentren gefühlt werden; man kann gleichsam eine Ausdehnung von diesen Zentren spüren. Das kann sogar Schwindelgefühl oder Übelkeit verursachen, weil sich die grobstoffliche Welt solch einer Erscheinung der Feurigen Welt nicht leicht anpassen kann. Auch bei Fällen von Herzerweiterung kann es feuriges Atmen geben. Oft erweitert sich das Herz, verliert aber den Rhythmus und kann sich nicht normal zusammenziehen. Bei Levitation ist feuriger Atem von größter Wichtigkeit, er befreit den Körper von den physischen Zuständen. Hier befassen wir uns mit dem Gedanken als feuriges Produkt. Ihr selbst wisst, dass bei Levitation der Körper an Gewicht verliert. Ihr könnt euch gewiss auch erinnern, dass der Gedanke an Levitation in euch erst aufkam, als das ganze Wesen zur Hierarchie bestrebt war. Yoga empfiehlt immer wieder: ‘Denk nur an das Höchste, soweit es dein Bewusstsein erfassen kann. Stelle dir dieses Höchste als die beste Erscheinung vor. Stelle dir dieses Höchste als Unbeschreibliches Licht vor. Spanne dein Bewusstsein für etwas vollkommen Fühlbares an. Offenbare das beste Verhalten. Sammle alle Schätze des Guten, denn die Stimme der Stille sagt: ‘Im Guten steigen wir auf!’ Wiederum seht ihr, wie klar die im Leben anzuwendenden Weisungen der Alten waren. Man kann den Wissenschaftlern immer wieder raten, die alten Lehren aufmerksam zu lesen.