Feurige Welt I, § 451

Das Nahen der feurigen und feinstofflichen Wesenheiten ruft ein Erbeben des Herzens und ein Gefühl von Kälte oder Wärme hervor. Aber wenn wir ständig von Wesenheiten der Feinstofflichen Welt umgeben sind, warum fühlen wir sie dann nur gelegentlich? Dem liegen das Gesetz und die Beschaffenheit des Gedankens zugrunde. Nähern sich diese Wesenheiten, mit anderen Worten, denken sie an uns, dann spüren wir sie nicht nur mit unseren feurigen Zentren, sondern sogar körperlich. Man sagt ‘vor Schreck stehen mir die Haare zu Berge’, aber das wird nicht durch Furcht verursacht, sondern allein durch eine besondere Energieeinwirkung, ähnlich der Elektrizität. Solch einem Gefühl liegt ebenfalls der Gedanke zugrunde. Nicht Suggestion, sondern die Beschaffenheit des Gedankens erweckt diese Gefühle. Sogar ein physischer Blick veranlasst einen Menschen, sich umzuschauen. Wie weit mächtiger muss dann die feurige Energie der höheren Welten wirken! Das heißt, wir haben eine ganze Reihe nützlicher Experimente und Beobachtungen vor uns, wie und auf welche Zentren die feurige Energie der Höheren Welt wirkt. Man sollte auch beachten, dass manchmal ein Kältegefühl auftritt, und ebenso sollte man beachten, ob eine ähnliche Empfindung nahe einer in Betrieb befindlichen Maschine verspürt wird. Die Wissenschaftler müssen dem Studium äußerer Einwirkungen auf den Gedanken Aufmerksamkeit schenken.

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