Feurige Welt I, § 443

Die schwierigste, aber unerlässliche Selbsterziehung umfasst die Tätigkeit für das Wohl der Welt. Es ist nicht leicht, seine selbstsüchtigen Gedanken und Handlungen zu überwachen und sich von ihnen zu befreien. Weiht sich die ganze Persönlichkeit jedoch der Welt, dann wird Selbsterziehung nicht nur leicht, sondern gar nicht gefühlt. Einen Ausgangspunkt der Selbstverleugnung zu finden heißt, einen direkten Pfad zur Feurigen Welt herzustellen. Die Behauptung der Persönlichkeit mit all ihren astrochemischen Verpflichtungen ist kein das Streben zum Aufstieg behindernder Egoismus. Egoismus gehört der Erde an. In der Feurigen Welt besteht er nicht. Seine Überbleibsel wirken in der Feinstofflichen Welt wie Ketten. Es ist nicht schwierig zu erkennen; dass Egoismus nur im irdischen Zustand bestehen kann und für den feinstofflichen Aufstieg unanwendbar ist. Wenn Erdbewohner die Feinstoffliche Welt betreten, sind sie besonders erstaunt, dass es in den höheren Sphären der Feinstofflichen Welt keinen Egoismus gibt. Nichts kann mehr dazu beitragen, die irdischen Rechnungen zu begleichen, als die Befreiung vom Egoismus. Das Bewusstsein der Feurigen Welt enthüllt in einfachster Weise, wie nichtig die durch Egoismus verursachten Qualen sind. Das Licht der Feurigen Welt wirkt wie ein starkes Desinfektionsmittel. In dieser Strahlung sind die Kristalle des Fohat so stark konzentriert, dass jede Annäherung an diese Macht unsere psychische Energie reinigt. Ich meine, dass Selbsterziehung zum Allgemeinwohl das nächstliegende Mittel für große Errungenschaften ist.

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