Feurige Welt I, § 428

Verleumdung schadet vor allem den Verleumdern selbst. An diese Weisheit sollten die Menschen mit schlechten Gewohnheiten denken. Ein der Wirklichkeit entsprechender Gedanke bildet ein Vehikel für ein Elemental. Alles Würdige, Strenge und Lebendige neigt zum schöpferischen Gedanken und wird seinen Schöpfer wohlwollend unterstützen. Aber die erfundene Verleumdung zieht eine Brut Elementale an, die, da sie keine Lebensgrundlage finden, über den Verleumder herfallen. Wenn Ich daher die Menschen warne, nicht der Gemeinheit der Verleumdung zu erliegen, will Ich keine moralische Vorschrift erteilen, sondern auf die sehr schmerzlichen Folgen hinweisen. Es ist äußerst unangenehm, sich in der Feinstofflichen Welt unter tobenden Elementalen vorzufinden. Schrecklich ist solch ein von eigenen böswilligen Gedanken erfüllter Strudel. Alle diese Kreaturen klammern und hängen sich an und werden zu einem realen physischen Gewicht. Gedanken ziehen wie Energietropfen kleine Elementale an. Der Wesenszug dieser Keime des Geistes ist sehr verschieden: abhängig von ihrem Wesen können sie vom Gedanken genährt fast zu unwahrnehmbaren Keimen verschiedener Erscheinungen werden. Sie können die Grundlage für Mineralien und sogar für Pflanzen bilden. Aber man kann sich klar vorstellen, wie diese, jeder Lebensgrundlage entbehrenden Gedanken die niederen Schichten der Erde verunreinigen. Obwohl Meteorstaub für das Auge unwahrnehmbar ist, verursacht er ergiebige Ablagerungen. Man kann sich daher vorstellen, wie ungeheuer der Gedankenstaub ist und dass er eine sehr wesentliche Energiewirkung darstellt! Dieser Gedankenunrat verursacht die Krankheit des Planeten. Ihr Säer von Bösem und Verleumdung, könnt ihr begreifen, welchen stickigen Kerker ihr euch bereitet? Böse Gedanken finden ihren Herrn. Solch ein finsterer Herr kann seinen Ausgeburten nicht entfliehen. Trotz allem wird mancher dies wahrscheinlich eher als erfundenes Schreckbild betrachten als anzuerkennen, dass der Gedanke eine ewige Energie ist.

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