Feurige Welt I, § 388

Es ist sehr schlecht, von schwarzen Feuern der Bosheit erfüllt in die Feinstoffliche Welt hinüberzugehen; dies endet in Blindheit. Neben Blindheit beraubt solche Bosheit der Verständigungsmittel, mit anderen Worten, der Sprache des Geistes. Wenn Wir von der Unzuverlässigkeit der Bosheit sprechen, geben Wir den besten Rat; denn Bosheit ist keine menschliche Eigenschaft, sie ist die niederste Form von Unwissenheit. Durch Bosheit sinkt der Mensch in einen tierischen Zustand, mit allen seinen Folgen. Wenn deshalb ein von Bosheit erfüllter Mensch in die Feinstoffliche Welt hinübergeht, wird es für ihn besonders schwierig sein, aufzusteigen. Wenn allerart Leidenschaften den Aufstieg erschweren, brennt Bosheit wie rotglühendes Eisen alle Aufspeicherungen hinweg. Die Wesenheiten in den mittleren Sphären der Feinstofflichen Welt finden so lange nicht den Weg zur Läuterung, als sie ihre Blindheit nicht einen Bruchteil des zersplitterten geistigen Bewusstseins finden lässt. Der Rat zu gutem Willen muss oft für verschiedene Menschen wiederholt werden. Mögen ihn auch die Kinder hören.

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