Feurige Welt I, § 379

Auch zu kleinen Kindern sollte man über die Feurige Welt sprechen. Aber zuerst sollte man ihnen sagen, dass es weder Leere noch Verlassenheit gibt. So kann man dem Thema Beschützer und Führer näherkommen. Kinder werden sich an den Gedanken gewöhnen, dass es nichts Verborgenes gibt. Solch eine Grundlage wird sie wirklich vor Furcht behüten. Es ist besonders schädlich, wenn Eltern aus Unwissenheit das Kind zu überzeugen suchen, sich nicht zu fürchten, weil es nichts gibt. Solche Saat der Verneinung kann das ganze Leben des Kindes verdunkeln und sein Bewusstsein schwächen. Das Kind weiß genau, dass überall etwas existiert. Es sieht viele Gestalten, sogar feurige. Es wird von unbekannten Kindern, die zum Spielen kommen, und von Erwachsenen besucht. Unwissende Ärzte werden versuchen, diese Wahrnehmungsfähigkeit in Brom zu ertränken, das heißt, ihre Flügel mit Blei beschweren. Aber Gifte werden nicht helfen! Nur die feinfühlige Erklärung der Wirklichkeit wird den Kindern Gesundheit verleihen. Gleichermaßen sollte jedes Teilchen Wahrheit aufmerksam angehört werden. Der Lama sagt: ‘Man sollte jeden Tag beten, sonst ist es besser, überhaupt nicht zu beten.’ Und grundsätzlich wisst ihr, dass es so ist. Wirklich, man sollte die höheren Schwingungen bewahren, indem man den verbindenden Rhythmus nicht verliert. Ihr kennt den Wert beständiger, rhythmischer Arbeit. Ihr wisst, wie sehr solch starker Antrieb die Tore erschließt.

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