Das Geisteskorn und die Teilbarkeit des Geistes bedürfen einer Erklärung betreffend Bindung an die Monade. Das Geisteskorn ist für das Leben unentbehrlich. Die Teilbarkeit des Geistes ermöglicht sowohl eine Anreicherung als auch eine Absonderung von der Monade. Man muss seinen Geist bewusst für das Wohl der Welt teilen und seine abgetrennten Teile zur Heldentat aussenden. Nur dadurch ergibt sich eine Anreicherung. Unbewusstheit kann jedoch vom Schatz absondern und es bleibt ein schlafendes Korn zurück. So entsteht Geistlosigkeit. Natürlich sind unbewusste Teile des Geistes handlungsfähig, wie aber könnten sie den Berg des Herzens im Schlaf erklimmen? Damit die abgetrennten Teile des Geistes zurückkehren, müssen wir wissen, dass das Geisteskorn schlafen oder in Wachsamkeit erstrahlen kann. Nur dieses Erstrahlen bildet jenen Magnet des Herzens, welcher die freigewordenen Teile des Geistes in seinen Schoß zurückzieht. Es ist ein ungeheurer Unterschied zwischen Erweiterung und Verlust. Daher möge man bedenken, dass ein schlafendes Geisteskorn, obgleich es das Leben aufrechterhält, auch alles ermöglicht was als Geistlosigkeit bezeichnet wird.