Feurige Welt I, § 369

Ihr habt für das Heilen des euch bekannten Falles von Tuberkulose eine ganz richtige Erklärung gefunden. Wirklich, viele Krankheiten, besonders bei Frauen, entstehen durch das Entflammen der Zentren. Aber dieser Brand kann gelöscht werden, indem das Bewusstsein in eine nutzbringende Richtung gelenkt wird. Es kann sein, dass das feurige Bewusstsein eine Zeitlang anklopfte, die Funken des Fohat aber in den Bereich des KELCHES eindrangen, ohne genutzt worden zu sein. Auf diese Weise beginnt der Zentrenbrand, und Tuberkulose ist das häufigste Resultat von nicht aufgenommenem Feuer. Die Aufnahme in das Bewusstsein bedeutet auch eine körperliche Aufnahme. Diese Verbindung des Bewusstseins mit dem Körper ist beispielsweise beim Feuer besonders bemerkenswert, das, wenn nicht erkannt, eine ganz sichtbare physische Zersetzung bewirkt. Deshalb ist es bei Krankheiten, besonders bei Erkältungen, nützlich, feuriges Prana-Yama zu üben. Diese Prana-Yama-Übung ist sehr einfach: gewöhnliches Einatmen durch die Nase und Ausatmen durch den Mund, wobei man das Prana zur kranken Stelle hinleitet. Doch um die Wirkung zu verstärken, sollte man bewusst daran denken, dass Raumfeuer eingeatmet und verbranntes Ur ausgeatmet wird. Auf diese Weise ist wiederum Feuer das Heilmittel, und der Arzt kann den Zustand des Kranken noch dadurch erleichtern, indem er ihm klarlegt, wie einfach es ist, die Grundenergie anzuziehen. Glücklicherweise stärkt das Kranksein die Neigung zum Glauben, und ein Schwerkranker wird die Wahrheit über das Feuer bereitwilliger annehmen.

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