Man sollte erkennen, welche Eigenschaften durch Bewusstwerden der Feurigen Welt stärker in Erscheinung treten. Unter ihnen fällt Gerechtigkeit besonders auf. Man kann diese Eigenschaft, die, wenn sich Gefühlswissen bekundet, als die größte erachtet wird, nicht in Worte fassen. Jenseits irdischer Gesetze wissen die Gerechten, wo die Wahrheit liegt. Das Gesetz führt zu vielen Ungerechtigkeiten, doch wer sich der Feurigen Welt bewusst ist, der weiß, wo die Wahrheit liegt; trotz des Augenscheinlichen fühlt er die Wirklichkeit. So verwandelt feuriges Bewusstsein das Leben. Auch feuriges Märtyrertum verleiht das höhere Wissen. Auf diese Weise können wir auch andere unter dem feurigen Schauer aufkommende Eigenschaften des Geistes erkennen. Die Mäßigung ohne Feuer wird zur Durchschnittlichkeit, aber der durch Feuer gestärkte Goldene Pfad ist Beispielgebend für Mäßigung. Ähnlich wird Mut ohne Feuer zur Unbesonnenheit, aber mit dem Feuer des Herzens strahlender Mut wird zur undurchdringlichen Mauer. Gewiss, Geduld, Mitleid und Freundschaft werden im feurigen Lichte andere Farben annehmen. Aber der Lehrer kann den Grad der Feurigkeit nur nach der Tat und durch Prüfung feststellen. Worte sind für solche Beteuerungen am wenigsten geeignet. Wie viele Worte reinigen die Schwellen der Gefängnisse, aber es gibt wenige Kerkermeister, die sich rühmen könnten, gerecht zu sein. Wie viele Worte gibt es auch über Geduld! Jedoch der erste Fehlschlag schafft die unduldsamsten Kannibalen; man braucht allerdings nicht zu erklären, dass sich beredter Mut in große Feigheit kehrt. Aber wer sich dem Feuer nähern will, muss alle seine Regungen beachten.