Feurige Welt I, § 340

Folgt Mir. Strebt zu Mir. Nur so könnt ihr die Zukunft verstehen. Was könnte man den Kräften des Lichts vorziehen? Man kann seinen Glauben als unwandelbare Kraft erneuern. Wertlos ist der Glaube, der einen nicht in seinem ganzen Leben leitet. Ich habe auf die Länder verwiesen, die ihren Pfad verloren haben; die Maschine läuft noch, aber ohne Erneuerung des Bewusstseins hat das Dasein den Sinn verloren. Neues Bewusstsein kann nur vom Geiste her kommen. Die neue Kraft kann sich nur durch Wissen über die Höheren Welten festigen. Die Aufspeicherung solchen Wissens wird das Leben stärken. Man kann das Wichtigste abweisen, wenn man versäumt, an die Zukunft zu denken! Man muss alle Übergänge als Verbesserungen annehmen. Ein einziger Gedankenflug kann uns über den Abgrund tragen. Sogar das scheinbar Unausweichliche hängt von der Beschaffenheit des Gedankens ab. Die Bejahung des Gedankens kann sogar die Wiederkehr zur Erde beeinflussen. Die Feinstoffliche Welt wird allgemein als passiver Zustand angesehen, aber sie muss nicht bloß passiv, sie kann ebensogut aktiv sein. Wenn es heißt: ‘Wie oben, so unten’, so besagt das, dass es auch dort Zustände für höhere Errungenschaften gibt. Wir sollten nicht nur nach Mittelmäßigkeit urteilen. Wenn die Durchschnittsperiode zwischen Inkarnationen ungefähr siebenhundert Jahre beträgt, so kann es auch Zeitspannen von sieben oder gar drei Jahren geben. Selbst karmische Bedingungen unterliegen dem Hammer des Willens. Der Gedanke selbst ist der beste feurige Führer. Der Gedanke ist unvernichtbar! Sogar auf Erden verliert ein vom Glauben und Gedanken erfüllter Mensch an Gewicht. Der Gedanke führt auch zu den Höheren Welten. Hat der Mensch das Gleichgewicht verloren, dann braucht er eine Atempause. Diese Atempause dient der Sammlung des Willens. Ohne Willen gibt es keinen Glauben. Auf diese Weise rüsten Wir die Menschen mit Waffen des Lichts aus.

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