Feurige Welt I, § 332

Man sollte nicht nur auf den Advent des verdichteten feinstofflichen Körpers warten, sondern sollte mit all seinen Kräften danach streben, sich der Feinstofflichen Welt bewusst zu werden. Die Feinstoffliche Welt sollte nicht nur erkannt werden, sondern wir müssen derart von Wagemut erfüllt sein, dass wir zur Wahrnehmung der feurigen Kräfte gelangen. Wir sollten mit dem Gedanken vertraut werden, dass es uns früher oder später beschieden ist, die Feurigen Ufer zu erreichen. Lernen wir es daher, das größte Netz auszuwerfen, um den besten Fang zu machen! Nicht nur in Träumen, sondern auch wirklich inmitten der Alltagsarbeit müssen wir unsere Gedanken zu den fernen feurigen Erscheinungen lenken. Andernfalls werden wir in der Feinstofflichen Welt noch Schwierigkeiten haben, das feurige Strahlen zu erkennen. Nicht nur das Auge, sondern auch das Bewusstsein muss sich an das Licht gewöhnen. Am meisten leiden die Menschen unter der Unfähigkeit, nach vorn zu streben. Ein beschränktes Bewusstsein schaut nur zurück, weshalb es oft beginnt, zurückzugehen. ‘Das Himmelreich, das Feurige Reich, wird im Sturm genommen’ – diese Wahrheit wird seit langem verkündet, aber wir haben sie vergessen und haben jede kühne Bestrebung aufgegeben. Viele wertvolle Weisungen sind vermischt worden. Die Menschen haben den in Beziehung zur Hierarchie so nötigen Begriff DEMUT entstellt. Die Menschen haben sich aus eigener Bequemlichkeit über ihn hinweggesetzt. Es wurde keine Untätigkeit geboten, denn man muss mit aller Kühnheit und in Arbeit dem Feuer, dem Schönen, zustreben. Es gibt nichts auf Erden, das wert wäre, dafür die Feurige Welt aufzugeben.

‹ § 331 · Inhaltsverzeichnis · § 333 ›