Feurige Welt I, § 306

Im Alltagsleben kann man vieles wahrnehmen, was den Gepflogenheiten der Feinstofflichen und der Feurigen Welt eignet. Die Menschen können in zwei Typen eingeteilt werden: der eine hinterlässt nie Schmutz, und bereitet er sich für eine Reise vor, bringt er alles in Ordnung und reinigt alles, damit kein anderer mit dem Unrat belastet wird; der andere aber denkt nicht an die Folgen und hinterlässt Haufen von Schmutz. Ihr könnt sicher sein, dass der zweite der Feurigen Welt fernsteht. Ihr könnt ebenfalls sicher sein, dass der erstere feuriger Natur und ein Reiniger ist, wie das Feuer selbst. Man sollte auch beachten, wie ein Mensch eine Straße durchschreitet. Wer seinen Auftrag kennt, der eilt dahin, obwohl höflich zu allem, was ihm begegnet. Der andere bringt es fertig, bei jedem Anhalten Verwirrung zu stiften und die Umgebung zu stören. Der erstere ist erfahren, hat viele Inkarnationen durchschritten und versteht, dass ein Nachtlager nicht sein Vaterhaus ist. Der zweite kann wahre Werte nicht erkennen und wird auf seinem Weg bei jedem Basar anhalten. So offenbaren die Menschen ständig ihr Wesen. Nur ein erfahrener Wanderer weiß, dass ein Nachtlager kein Bestimmungsort ist; er begreift, dass mit Dingen, die der nachfolgenden Karawane nützlich sein können, behutsam umzugehen ist. Er wird nicht das ganze Brennholz aufbrauchen, sondern an die anderen denken. Er wird nicht den Brunnen verunreinigen, da er auch anderen von Nutzen ist. So kann man beobachten, wo Licht und wo Finsternis ist.

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