Feurige Welt I, § 304

Die Menschen sprechen gern von Evolution und Involution, meiden es aber, diese Begriffe an sich anzuwenden. Ihre eigene Evolution vernachlässigend, ziehen die Menschen ähnliche unbedeutende Helfershelfer aus der Feinstofflichen Welt herbei! Die Feinstoffliche Welt strebt wirklich zur irdischen, aber in voller Übereinstimmung. Würden also die Menschen zur Evolution streben, würden sie evolvierende Wesen anziehen. So läge die Verbesserung der Weltzustände in den Händen der Menschheit selbst. Auf diese Weise ruft jedes Streben zum Guten nicht nur in der Feinstofflichen, sondern auch in der Feurigen Welt Widerhall hervor. Käme solches Streben aus irgendeinem Grund nicht zum Ausdruck, bliebe es dennoch in vollem Ausmaß im Raum. Das Potential des Guten ist wie eine Lichtsäule. Ein Zimmermann, Schuhmacher oder Arzt können gleichermaßen an das Gute denken. Ausdauer und Standhaftigkeit im Guten bedeuten schon Sieg. Manche mögen die im Aschram verbrachte Zeit als Gefangenschaft betrachten, aber für die Entwicklung des Geistes ist sie der heilsamste aller Aufenthalte. Ihr wisst, wie die Zeit fliegt, und in diesem Flug gewöhnt man sich an die Unbegrenztheit.

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