Feurige Welt I, § 298

AGNI – die feurige Energie ist unvergänglich und ewig. Der Volksmund spricht oft über ewiges Leid und über ewige Freuden. So wurden bereits lehrreiche Bemerkungen über deren Unzerstörbarkeit in den Raum gestreut. Viele ertragen ein von anderen verursachtes Leid, und viele suchen nach einer von ihnen aber nicht verursachten Freude. Man muss daher auch beständig für eine Aussaat Sorge tragen. Ist ein Gedanke nicht machtvoll, so kann er von den Strömungen des Raumes verschlungen werden, die Substanzen von Freude und Leid sind jedoch nahezu genauso unzerstörbar wie das Geisteskorn. Es ist daher überaus nützlich, den Raum mit Freude zu erfüllen, dagegen wäre es fahrlässig, den Himmel mit Leid zu verhängen. Wo soll man nun den Hort der Freude suchen? Sicherlich nicht auf dem Markte, sondern in der hell strahlenden Freude hierarchischer Eingebundenheit. Der Anstieg des Leides ist einer der Gründe der feurigen Epidemien, erst wenn die Physiologie die Menschen über die schwächenden Folgen des Leides aufklärt, wird die Suche nach Freude einsetzen. Allmählich wird sich eine Steigerung der Freude ergeben und erhabene Feierlichkeit wird als heilsamster Faktor Einzug halten. Nicht ohne Grund haben Wir auf den Nutzen hingewiesen, der von der Anwesenheit gesunder Menschen ausgeht. Freude bringt Gesundheit des Geistes.

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