Ein Arzt sollte nicht überrascht sein, wenn er beobachtet, dass die Symptome der Besessenheit epidemische Ausmaße annehmen. Sie sind zahlreicher als es sich der menschliche Verstand vorstellen kann. Überdies sind die Arten der Besessenheit höchst verschieden. Sie reichen von einer fast unmerklichen Verschrobenheit bis zur Gewalttätigkeit. Ich lobe jene Ärzte, die einen Zusammenhang mit Geschlechtskrankheiten feststellten. Natürlich ist dies einer der Kanäle der Besessenheit. Man kann feststellen, dass die Mehrheit der an Geschlechtskrankheiten Leidenden zu Besessenheit neigt. In einem ist der Arzt jedoch zu optimistisch – Obgleich eine Geschlechtskrankheit Besitzergreifung ermöglicht, bedeutet deren Heilung nicht die Austreibung des Besitzergreifers. So kann auch äußerste Gereiztheit einen Besitzergreifer einladen, doch man erwarte nicht, dass ihn das erste Lächeln vertreiben wird. Eine solche Beobachtung umfasst eine ganze Wissenschaft. Der Arzt hat Recht, wenn er nicht nur Irrenhäuser, sondern auch Gefängnisse besuchen will. Es wäre nicht unangebracht, die Börsen aufzusuchen, oder das Deck eines sich in Gefahr befindlichen Schiffes. Man kann chronische, sich hinziehende oder vorübergehende Symptome bemerken. Auch der Schweiß kann untersucht werden. Viele Merkmale werden dem Beobachter allmählich klar werden. Unter ihnen werden Einzelheiten der Feinstofflichen Welt aufgespürt werden. Eines jedoch bleibt unbestritten: die Austreibung des Besitzergreifens hängt nicht von physischen Methoden ab. Allein AGNI, allein die reine Energie kann sich diesem menschlichen Elend widersetzen. Ich wiederhole das Wort Elend, denn es ist dem Ausmaß der Seuche angemessen. Viele Ärzte werden AGNI als Aberglauben betrachten und den Glauben an Besessenheit als Unwissenheit. Die Menschen schreiben ihre eigenen Eigenschaften so oft anderen zu; doch zugleich werden die bösen Geister aller Grade durch diese Untersuchungen beunruhigt.