Feurige Welt I, § 264

‘Ich selbst, ich selbst, ich selbst’, ruft das Kind, unwillig darüber, dass sich Erwachsene in seine Beschäftigung einmengen. Erinnern sich der Geist und das Herz bis zum siebenten Lebensjahr nicht zuweilen an das Bündnis eigener Errungenschaft auf Erden? Später trüben sich diese weisen Erinnerungen und kehren sich nicht selten ins Gegenteil. ‘Man möge für mich arbeiten – oben und unten’! – so spricht der Mensch, der die Selbstvervollkommnung vergessen hat. Doch das Kind erinnert sich und verteidigt seine Selbständigkeit. Wenn ein anderes Kind flüstert: ‘Wie kann ich es anstellen, es zu erreichen?’, so ist es für neue Erfahrungen und Eroberungen des Geistes bereit. Doch es genügt nicht, wenn Kinder solche Worte aussprechen, sie müssen beachtet und geschätzt werden. Feurige Aufmerksamkeit sollte diese Rufe und Gelübde der Feinstofflichen Welt bemerken. Ein kleines Kind stellt fest: ‘Endlich bin ich geboren.’ In dieser Bestätigung des Strebens nach Inkarnation bekundet sich die Feinstoffliche Welt. Man kann viele Beispiele nennen, wo nicht nur kleine Kinder, sondern sogar Neugeborene unverhofft Worte von ungeheurer Bedeutung aussprachen und nachher in ihren normalen Zustand fielen. Man muss in sich ein feuriges Gedächtnis entwickeln und um seine Umgebung besorgt sein. So sammelt man die wertvollste Information.

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