Feurige Welt I, § 244

Schaffenskraft in der Feinstofflichen Welt unterscheidet sich beträchtlich von irdischen Bedingungen. Man ist gezwungen, sich an die sogenannte Gedankenschaffenskraft zu gewöhnen. Freilich, der Gedanke kann in seinen Verwicklungen sehr verworrene und flimmernde Umrisse entstehen lassen. Stabile Formen sind nicht nur von der Willenskraft abhängig, sondern auch von früheren Beobachtungen. Wie aus Mineralien in einem feurigen Prozess harmonische Kristalle entstehen, so ist auch für Schaffenskraft Feurigkeit nötig. Sie wird, wie alles andere, allmählich gesammelt und gehört zu den untilgbaren Aufspeicherungen, deshalb ist es für sie nie zu spät.

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