Feurige Welt I, § 235

Feurigkeit erreicht man nicht im süßen Schlaf, sondern bei Blitz und Donner. Wer es lernt, inmitten von Blitzen Ruhe zu bewahren, kann leicht an die Feurige Welt denken. Man soll lernen an die Welt des Lichts zu denken, man soll Gedanken in ihre Höhen senden. Auf diese Art kann man gedanklich nicht nur am irdischen Kampf teilnehmen, sondern auch am Kampf in der Feinstofflichen Welt. Wahrhaftig, irdische Zerstörungen sind nichts im Vergleich zu den Zerstörungen in der Feinstofflichen Welt. Viele der besten Vorhaben gehen zusammen mit abscheulichen Anhäufungen unter. Davon sind auch die Bewohner betroffen, besonders solche, welche sehr aktiv sind. Es gibt deren viele, sowohl in den niederen als auch in den höheren Schichten. Das eindringende Feuer wird von all jenen verspürt, welche sich noch nicht an den feurigen Zustand gewöhnt haben. Wenn Ich daher rate, an die Feinstoffliche Welt zu denken, so empfehle Ich etwas sehr nützliches; wenn Ich aber rate, an die Feurige Welt zu denken, empfehle Ich damit etwas Unerlässliches. Das Bejahen des feurigen Denkens ist bereits ein Erreichen von Unbesiegbarkeit. Wie die Glieder eines Panzerhemds Stück für Stück allmählich zusammengefügt werden, so wachsen die unsichtbaren feurigen Flügel auch allmählich.

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