Das menschliche Auge nimmt die stärksten elektrischen Schwingungen nicht wahr. Das gleiche trifft auf die feurigen Abstufungen zu. Übrigens stört dieser Umstand immer die Lehre des Feuers. Die geringeren Erscheinungen der feurigen Energien werden gespürt und auf diese Weise zugegeben, aber höhere und feinere Erscheinungen werden für den modernen Apparat und für das Bewusstsein, das sich dem Element Feuer nicht karmisch näherte, unwahrnehmbar. Aber die Zeitgenossen geben die Unvollkommenheit des Apparates und vor allem ihre eigene Unerfahrenheit nicht gern zu. Der Mangel an solchem Zugeständnis wird zu einem großen Hindernis, und anstatt voranzukommen, muss wertvolle Zeit dafür aufgewendet werden, das Verstehen der Natur des Feuers einzuprägen. Jedoch bei diesen Wiederholungen über den Begriff Feuer vollzieht sich eine untilgbar ins Gehirn eingeschriebene nützliche Aufspeicherung. Was auch immer geschieht, mögen jene, die nicht über das Herz empfangen können, über das Gehirn aufnehmen. Unsere Pflicht ist es, die kürzesten Wege anzubieten, aber es wird auch die Geduld aufgebracht, den längsten Wegen zu folgen. Die grundlegende Forderung ist Standhaftigkeit, wenn ihr selbst in eurem Herzen erkennt, dass es keinen anderen Weg gibt; deshalb wird die Feinstoffliche Welt nur durch Feuer erreicht. So besteht die Kenntnis unserer Wesensnatur nicht allein im Wissen, sondern auch im Fühlen.