Feurige Welt I, § 207

Die Grundeigenschaft eines Gefühls ist seine Unbegrenztheit, daher ist es verständlich, warum Ich beständig über Annäherung und Verfeinerung der Gefühle spreche. Bedenkt, dass diese Annäherung an die Feurigkeit keine Begrenzungen kennt, sie ist noch außerhalb des von uns Messbaren. Dieser Umstand muss gänzlich wissenschaftlich betrachtet werden. Noch kürzlich wurde behauptet, das Atom wäre unteilbar, doch wie es sich erwies, war diese Begrenzung relativ. In dieser Art kann man sich mit der Vorstellung der Unbegrenztheit vertraut machen. Wie bereits erklärt – Substanz ist Gefühl – und umgekehrt. Auf diese Art verstehen wir die Unbegrenztheit der Gefühle. Mit anderen Worten, das Gefühl führt an die Tore der Feurigkeit.

‹ § 206 · Inhaltsverzeichnis · § 208 ›