Die feurigen Zeichen beachtend, kann man bestimmte Unterteilungen der Menschen verzeichnen. Manche streben ewiglich und können ohne diese erhebende Tätigkeit nicht existieren – seid versichert, dass sie dem Element Feuer angehören. Sogar wenn sie irrten, könnten sie nicht untätig bleiben. Beobachtet sie, und ihr werdet unfehlbar die feurige Kraft entdecken. Doch sucht das schöpferische Feuer nicht in der Trägheit der Erde, in den wallenden Wogen des Wassers, in den Stürmen der Luft. Wir wollen die feurigen Menschen nicht wallend herausstreichen, doch es muss wahrhaftig gesagt werden, dass sie die Welt bewegen. Man sollte nicht vergessen, dass es diesen Menschen nicht leicht fällt, mit allen anderen in Verbindung zu sein. Man spricht zu Recht vom Feurigen Engel mit versengten Flügeln. Eilt er herbei die Welt zu retten, so schlagen seine phosphoreszierenden Flügel an die Felsen der Erde – sie versengen und schwächen den Engel. Auf diese Weise zeigt sich der markante Unterschied zwischen der irdischen und der Feurigen Welt. Das irdische Auge, mag es auch äußerst fein sein, nimmt für gewöhnlich die feinstofflichen Erscheinungen gar nicht auf. Andererseits wiederum erkennt die Feinstoffliche Welt nicht die feurigen Bewohner, zu denen das flammende Herz einen führen kann. Auf diese Weise kann man die Verehrung des Feuers verstehen. Für eine natürliche Affinität mit der Welt des Feuers bedarf es der menschlichen Bestrebungen. Ihnen wohnt seit alters gleichsam ein Widerschein des Höchsten Feuers inne. Es ist, als drängten sie diese Funken, sich von der Berührung mit anderen Elementen zurückzuhalten, und jene Elemente lieben diese feurigen Bereiche nicht. Jedoch ohne Berührung mit dem Feuer kann der irdische Pfad nicht durchschritten werden; daher ist es gut, seine wesentliche Natur zu kennen.