Schon für eine einfache Ultraschalluntersuchung schreibt ein Arzt eine besondere Diät vor. Der feurige Bereich verlangt jedoch noch feinere Bedingungen. Man muss sich nicht nur durch Ernährung vorbereiten, sondern auch weitere äußere und innere Bedingungen erfüllen. Die Anforderungen an die Ernährung sind nicht schwierig. Die Hauptsache ist es Blut zu meiden, denn dies ist ein Element, welches dem verfeinerten Organismus ungeeignete Ausstrahlungen zuführt. Im äußersten Notfall kann Blut dadurch vermieden werden, indem man Fleisch trocknet oder räuchert. Bei der Einnahme von Getreide- und Pflanzennahrung muss der Zustand des Organismus ebenfalls beachtet werden. Auch ohne Yogakenntnisse weiß jeder, dass Übertreibung schädlich ist. Jeder kennt den Vitaminreichtum von Rohkost. Diese Bedingungen, sowie übermäßiges Prana-Yama, können jedoch das Gefühlswissen des Herzens nicht ersetzen. Ihr kennt das Erwachen des Feuers selbst und wie man sich von den schönsten Gedanken leiten lassen kann. Vielleicht habt ihr schon von den räuberischen Sadhus gehört, vermutlich zählen sie ihre Prana-Yama Übungen sehr genau. Aber ihr habt auch von einigen Rischis gehört, die anderen Menschen sogar unter schwierigsten Bedingungen helfen. Gedenkt dieser Hilfe, denn sie ist besonders geeignet um sich herzliche Feurigkeit anzueignen. Alle übrigen Bedingungen werden durch herzliche Würde erfüllt. Ein feuriges Herz wird fremdes oder tierisches Blut nicht annehmen. Ein feuriges Herz wird keine erstickende, üble Rede führen, weil dies seiner Natur widerspricht. So lasst uns das natürliche Entflammen der Feuer begrüßen und immer dazu beitragen.