Feurige Welt I, § 177

Gönnt sich ein Archat Erholung? Ihr wisst bereits, dass Arbeitswechsel Erholung bedeutet, doch die wahre Erholung eines Archaten ist der Gedanke an das Schöne. Inmitten verschiedenartigen Schaffens ist der Gedanke an das Schöne die Brücke, die Kraft und der Strom des Wohlwollens. Wägen wir einen bösen Gedanken mit einem guten ab, und wir werden uns davon überzeugen, dass der schöne Gedanke mächtiger ist. Untersuchen wir verschiedene Gedanken organisch, und wir werden feststellen, dass ein schöner Gedanke eine Schatzkammer der Gesundheit ist! Im schönen Denken schaut ein Archat die Leiter des Aufstiegs. In diesem wirksamen Denken besteht des Archaten Erholung. Worin sonst können wir eine Quelle des Wohlwollens finden? So können wir daran denken, wenn wir besonders bedrückt sind. Wenn sich überall die Riegel der Ichsucht schließen, wenn Feuer in der Finsternis verlöschen, ist dann nicht die Zeit, über das Schöne nachzudenken? Wir erwarten ein Wunder, wir sind bestrebt, das Schloss aufzubrechen, aber die Leiter des Archaten besteht nur im Schönen. Beschmutzen wir sie nicht, schmälern wir diesen Pfad nicht! Nur damit werden wir das anziehen, was so wundervoll erscheint. Und liegt das Wunder nicht im unlösbaren Band mit der Hierarchie? Dieses Band birgt die ganze Physik, Mechanik und Chemie sowie das Allheilmittel für alles. Bei geringster Bestrebung scheinen alle Hindernisse beseitigt, doch die Erfüllung dieser Bedingung ist für die Menschen ungeheuer schwierig! Warum haben sie die Schwingen der Schönheit beschnitten?

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