Feurige Welt I, § 142

Ein Dämon beschloss, einen heiligen Eremiten in eine hilflose Lage zu versetzen. Zu diesem Zweck stahl er einige der heiligsten Gegenstände und bot sie dem Einsiedler mit den Worten an: ‘Willst du diese annehmen?’ Der Dämon hoffte, der Eremit werde die Geschenke nicht annehmen und die heiligen Gegenstände auf diese Weise verraten; nähme er sie jedoch an, würde er mit dem Dämon gemeinsame Sache machen. Als dieser abscheuliche Besucher seinen Vorschlag unterbreitete, tat der Eremit weder das eine noch das andere. Er erhob sich entrüstet, befahl mit der ganzen Kraft seines Geistes dem Dämon, die Gegenstände auf den Boden zu stellen und sagte: ‘Finsterer Geist, du wirst diese Gegenstände nicht wieder erhalten, du wirst verschwinden, vernichtet, denn mein Befehl kommt von Oben!’ So müssen die Finsteren vertrieben werden, und ist das Vertrauen durch die Hierarchie gestärkt, dann vermag es keine finstere Kraft, die Flamme des Geistes zu hemmen. Erachten wir diese Legenden nicht als unnötig. Die Dämonen haben vielerlei Gestalt, und jeder Schaffende des Lichts ist Angriffen ausgesetzt.

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