Feurige Welt I, § 10

Daher seien auch die schweren Zeiten gesegnet. Gerade in solchen Zeiten lernen wir das Bedeutende vom Mittelmäßigen unterscheiden. In den Tagen der Selbstzufriedenheit wird unsere Wachsamkeit getrübt, jedoch diese Eigenschaft ist besonders nötig, wenn man sich den feurigen Sphären nähert. Daher sind Bedrücktheit und Anspannung so wertvoll. Sie stärken nicht nur Wachsamkeit und Antriebskraft, sondern bringen auch neue Feuer aus unserem Innern hervor. Das Feuer der Tara sei uns besonders nahe. Lieben wir daher das Unerwartete als die Quelle neuer Freude. Wahrhaftig, das beste Feuer wird durch Freude entfacht. Daher sind schwierige Zeiten nur für die Unwissenden ein Schrecken, für die Wissenden sind sie einfach ein Born von Ereignissen. Die Feuer bringen sogar entfernte Tätigkeiten nahe. Manchen wird das Gesagte als kalte Abstraktion erscheinen, aber das ist ein Zeichen eines kalten Herzens, dessen Feuer erloschen ist. Ihr kennt bereits die Glut des Herzens, und ihr schätzt den unerwarteten Boten. Deshalb ist es so wichtig, den Herrschern zu folgen; man muss finstere Beschlüsse überflügeln. Nur das Feuer der Herrscher wird Wagemut entfachen. Daher muss jedes Wort über die Herrscher geschätzt werden. Mag es auch unwissentlich ausgesprochen werden, es birgt dennoch das Prana des Wagemuts. Mögen Worte über die Herrscher in allen Teilen der Welt erklingen. Sie sind vor Heiligenschreinen entzündete Kerzen. Sie sind Lampen Lebendigen Feuers – ein Schutz vor allen Krankheiten. Feierlichkeit ist wie ein Schlüssel zum Schloss.

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