1925 – VI – 7
Bei der Beschäftigung mit der Gemeinschaft lasst euch nicht von Gedanken an die jüngste Vergangenheit leiten. Denkt entweder an die Zukunft oder an die Weisheit des Altertums. Die Fragmente und der Staub der Vergangenheit füllen den Raum zu sehr an. Die vom Magnetismus der Gedanken Angezogenen weben unreine Phantome, die schwer zu vertreiben sind. Aus dem einen Winkel vertrieben, übersiedeln sie in einen anderen, bis sie durch bewusste Willenskraft wieder in Staub verwandelt werden. Nützlicher ist es, an die Zukunft zu denken. Solche Gedanken nehmen Zuflucht zum Sonnenprana. Der Magnetismus solcher Gedanken kann Teilchen kosmischen Staubes anziehen. Dieser Staub weitentfernter Wellen ist für Neubildungen sehr vorteilhaft. So wie Astronomie zugleich auch Geographie ist, so ist kosmischer Staub Geschichte, und jeder Meteorstein wird zu einem archäologischen Gegenstand. Der historische Bericht, wonach Salomon einen besonderen Aeroliten verehrte, hat eine wissenschaftliche Grundlage. So verwandelt sich oft eine Legende zu einem Teil einer wissenschaftlichen Arbeit. Auch Galileo Galilei erzählte Geschichten, die für seine Zeit gefährlich waren. Ihr wollt es doch nicht den Kardinälen gleich tun, den Gegnern Galileis? Man muss es lernen, an die Zukunft zu denken. Wenn ihr euch versammelt, ist es notwendig, Gedanken an die Zukunft auszusenden. Die Versammlungen werden reiner.