1925 – VI – 5
Es kann ein lehrreicher Fall erzählt werden, wie ein nützlicher Mitarbeiter Unsere Gemeinschaft erreichte. Ihr wisst bereits, dass sich vor endgültigem Eintreten bei Uns besondere körperliche Indispositionen zeigen. Das ist auf den rotierenden Zustand der Zentren zurückzuführen. Es können sogar Ohnmachtsanfälle vorkommen sowie Krämpfe, Schwermut und Schmerzen in verschiedenen Zentren. Einer Unserer Freunde verfehlte den Bergpfad. Obwohl Er an die Übergänge gewohnt war, überschritt Er die geschützte Grenze und fiel in eine tiefe Ohnmacht. Was sahen Wir mit Unseren Fernrohren? Unser Freund lag am Rand eines sehr gefährlichen Abhanges; ein Teilnehmer von der Expeditions-Karawane einer geographischen Gesellschaft eilte zu Ihm. Obwohl selbst hungrig und entkräftet, hob er Unseren Freund, der sehr groß an Wuchs war, auf und trug Ihn den Bergpfad entlang. Nur durch erhöhte Anspannung der Nerven war es ihm möglich, diese schwere Last zu bewältigen. Als Unsere Boten eintrafen, fiel auch der Reisende in noch tiefere Ohnmacht. Die übermäßige Last machte ihn jedoch zu Unserem Mitarbeiter. Nun leitet er die Bewachung der Pfade und beschäftigt sich mit historischen Forschungen. Oft wiederholt er: ‘Fürchtet euch vor keiner übermäßigen Last.‘ Er hatte natürlich einen Grund in Unsere Berge zu kommen. Wenn Feinde erscheinen, muss dies in Zusammenhang mit einem besonders krankhaften Zustand erklärt werden, den Ich bereits erwähnt habe. Menschlich ist es leicht zu verstehen, wie unangenehm Unsere Gemeinschaft manchen Leuten ist. Man braucht kein Zauberer zu sein, um sich vorzustellen, wie sich manche bemühen, den Pfad zu versperren. Doch das sind weder eure noch Unsere Feinde, sondern unvermeidliche und beharrliche Feinde des Lichts. Deshalb raten Wir, die Dinge zu nehmen wie sie sind, und die übermäßige Last nicht zu fürchten.