Erleuchtung, § 33

1923 – VIII – 3

Nun etwas über den Boten, – so, wie ihr im Leben dem Briefträger entgegeneilt, so müsst ihr auch nach Unseren Sendungen die Hand ausstrecken. Unsere Boten werden von einer Front stacheliger Hindernisse behindert, doch ihr habt eine wunderbare Schere, um sie zu durchschneiden. Helfet durch eine reine Aura mit, dass die Boten euch erreichen können. Für eine Taube ist es schwer, im Nebel zu fliegen. Ich führe euch den schnellsten Pfad und bin bereit, bei Finsternis einen Boten zu entsenden, doch öffnet ihm die Türen. Es ist nicht angenehm, draußen im Regen zu stehen und vergeblich anzuklopfen! Liebet einsame Gedanken, wenn die Funken des Verstehens einen Kranz der Erkenntnis flechten. So, wie Ich Mich für euch verbürge, so sollt ihr auf Mich vertrauen. Machtvoll bestätige Ich den Pfad zu den Höhen. Empfanget das Heil, wenn Meine Boten die Nachricht überbringen: Er ist gekommen! Die Stunde des Glückes ist bestimmt, und auf dem Wege blühen Blumen. Was habt ihr mit langen Fingern, mit Hunden und Tigern zu tun? – Schaffet das Werk Gottes im Leben.

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